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Blütenpflanzen stammen aus einer Unterwasserwelt
Die Vorfahren von Lilien, Kakteen und Laubbäumen lebten zur Zeit der Dinosaurier in einer Unterwasserwelt, berichtet das Magazin "Science". Chinesische Bauern hatten Fossilien von Verwandten der Blütenpflanzen aus der Kreidezeit entdeckt, die eindeutige Merkmale von Wasserpflanzen tragen.
Die 125 Millionen Jahre alten Fossilien sind die bisher ältesten bekannten Überreste von Verwandten der heutigen Blütenpflanzen, schreibt der Paläontologe David Dilcher von der Universität Florida. Die Pflanzen lebten offenbar in seichtem Gewässer und streckten lediglich die Spitze ihres Stängels etwas über die Wasseroberfläche hinaus.
Mit farbenfrohen Blüten machten die Pflanzen damals allerdings noch nicht auf sich aufmerksam, erklärt Dilcher. Was sie auf ihrem etwa einen halben Meter hohen Stängel trugen, waren wahrscheinlich Früchte mit darin eingebetteten Samen. An dem versteinerten Fossil sind noch deutlich unreife Fruchtknoten erkennbar. Früchte besitzen heute ausschließlich Blütenpflanzen, weshalb Dilcher und seine Kollegen das Fossil für eine Verwandte unserer Blumen und Obstbäume halten.